Die SOK dankt dem Sprachkreis Deutsch für seine nachhaltige Unterstützung.

Sie bemüht sich in ihren Empfehlungen um eine Rechtschreibung, die den langfristigen Tendenzen der deutschen Sprache Rechnung trägt, ein kohärentes Ganzes bildet und im beruflichen, schulischen und privaten Alltag praktisch anwendbar ist.

Die Konferenz der Chefredaktoren empfiehlt ihren Deutschschweizer Mitgliedern, im Interesse einer lesefreundlichen, sprachrichtigen und einheitlichen Rechtschreibung die Vorschläge der SOK umzusetzen.

Die Empfehlungen richten sich nach den herkömm­lichen, bewährten Grundsätzen der Sprachrichtigkeit und Konsistenz.

Zum Schutz der Schülerinnen und Schüler und der Lehrkräfte empfiehlt die SOK dem gesamten Bildungssektor, in den von der Reform tangierten Bereichen vorderhand keine Fehler zu berechnen.

Es ist abzusehen, dass dieser weitere herkömmliche Schreibungen wieder einsetzen wird. Die „Lösung“ jedoch, die er für die meisten Fälle gefunden hat, nämlich Varianten zu erlauben, ist ein mutloser Weg des geringsten Widerstandes und hat die Probleme eher verschärft als gelöst. August 2009 ist in den Schweizer Schulen die Übergangsfrist abgelaufen, während deren in einigen Bereichen neben den heute gültigen Schreibungen, die in R06 festgehalten sind, auch noch die herkömmlichen Schreibungen ge­stattet waren.

Er kommt in seiner Arbeit aber aus verschiedenen Gründen nur langsam voran. Prinzipiell muss nun eine Lehrerin zum Beispiel für jedesmal und im nachhinein einen Fehler rechnen, obwohl diese vor 1996 über hundert Jahre lang unangefochten üblich und richtig gewesen waren (amtlich gestattet sind heute nur jedes Mal und im Nachhinein).

Sie enthalten reichhaltige Wörterlisten, die elektronisch durchsuchbar sind.

Mitglieder können sie sich sogar als Excel-Dateien herunterladen.

2006 hat er eine amtliche Regelung vorgelegt (hier: R06), die einige der durch die Reform geschaffenen Probleme neu aufrollt. Das will niemand, und diese auch rechtlich höchst bedenkliche Situation muss entschärft werden.

Die SOK hat deshalb in den von der Reform betroffenen Bereichen Empfehlungen ausgearbeitet, die speziell für Presse und Literatur als branchenweite Hausorthographie dienen und gleichzeitig für alle Nicht-Spezialisten einen Ausweg aus der Verunsicherung bringen sollen, die mit der Reform Einzug gehalten hat.

Ausserdem können PDF-Dateien heruntergeladen werden, eine in normaler Abfolge (A4 quer) und eine so ausgeschossen, dass sich die vier Blätter, beidseitig (Vorderseite / Rückseite) bedruckt, heften lassen.